Brabanter

Der Brabanter

Der Brabanter (auch Belgisches KaltblutFlamländer oder Flämisches Pferd) ist eine Kaltblut-Pferderasse aus dem belgischenZuchtgebiet Brabant.

Hintergrundinformationen zur Pferdebewertung und -zucht finden sich unter: Exterieur, Interieur und Pferdezucht.

Die mächtigen Arbeitspferde haben ein Stockmaß von ungefähr 165 bis 173 cm. In der Mehrheit sind es Rot-, Braun- und Blau-Dauerschimmel, es kommen aber auch Braune, Dunkelbraune, Falben und Schimmel vor.

Der Brabanter hat einen gut proportionierten Kopf auf einem kurzen, schweren Hals mit Doppelmähne und einer kräftigen, langen Schulter sowie einer tiefen breiten Brust. Der niedrige Widerrist geht über in einen kurzen, breiten, meist eingesattelten Rücken mit muskulöser Nierenpartie und einer breiten, langen, gespaltenen, oft abschüssigen Kruppe mit hervorragender Bemuskelung. Die kurzen bis mittellangen, muskulösen Beine mit starkem Behang stehen auf oftmals unproportional kleinen flachen Hufen. Er erreicht eine Größe von 155 bis 177 cm und eine Körpermasse von 700 bis 1.200 kg.

Der Brabanter gilt als ausgesprochen ruhig und sanftmütig. Er ist eines der stärksten Zugpferde, wobei er neben seiner Kraft auch durch einen sehr raumgreifenden Schritt überzeugen kann. Weiterhin gilt er als frühreif und langlebig.

Gezäumt als Rückepferd

Der Brabanter kann als die bedeutendste Kaltblutrasse gesehen werden, da er als Ausgangsbasis vieler anderer sehr erfolgreicher Kaltblüter, wie zum Beispiel des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts, verwendet wurde. Sein Ursprung wird bereits in der Römerzeit vermutet, was ihn auch zu einer der ältesten Pferderassen macht. Ein Stammbuch wurde 1886 eingerichtet.

Quelle:

 https://de.wikipedia.org/wiki/Brabanter